Biografien

 

Schumann Quartett

 

Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. Das schließt auch das Publikum mit ein, das sich Abend für Abend auf alles gefasst machen muss: „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist ‚the real thing‘, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen, kommunizieren.“ Die Live-Situation wird in naher Zukunft noch weiter aufgeladen: Sabine Meyer, Menahem Pressler, Andreas Ottensamer und Anna Lucia Richter zählen zu den aktuellen Partnern der Vier.

 

Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewach- sene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen. Immer wieder bemerken Außenstehende, wie stark die Bindung zwischen ihnen ist. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation, „ein Blick, und ich weiß, wie er/sie die Musik in dem Moment spielen möchte“. Unterschiedliche Persönlichkeiten treten deutlicher hervor, gleichzeitig entsteht in jedem musikalischen Werk ein gemeinsamer Raum, findet eine geistige Metamorphose statt. Vielleicht sind diese Offenheit und Neugierde die entscheidenden Einflüsse von Lehrern wie Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett oder Partnern wie Menahem Pressler.

 

Lehrer, musikalische Partner, Preise, Veröffentlichungen – gerne werden Stufen konstruiert um herzuleiten, warum viele das Schumann Quartett heute zu den besten überhaupt zählen. Die Vier fassen solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für ihren Weg. Sie empfinden die musikalische Entwicklung der letzten zwei Jahre als Quantensprung. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt", sagt Ken Schumann, der mittlere der drei Schumann Brüder. Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen. Und Kritiker geben ihnen recht: „Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut [...] zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, [...] blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ (Harald Eggebrecht in der SZ). Ausreichend Raum für nächste Abente 

 

 

 

Yeonseo Jeong

 

Yoshiko Furukawa

 

Justus Gericks

 

 

 

Yeonseo Jeong wurde 1988 in Tongyeong, Südkorea geboren und erhielt bereits im Alter von vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Zunächst studierte sie im Hauptfach Klavier, in Seoul. Von 2013 bis 2015 folgte der Master bei Prof. Chen an der HfM Freiburg, anschließend ein Postgraduate bei Prof. Sterczyński an der Chopin Universität in Warschau. Seit 2017 studiert sie be iProf. Peter von Wienhardt in Münster, zunächst im Zertifikatsstudienjahr, nun im Konzertexamen. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben wie den 3. Preis bei der „International Piano Competition Ischia“ 2016, den 3. Preis des Steinway Wettbewerbs und zuletzt den 1. Preis bei der „International Piano Competition Città di Villafranca“ 2019. 

 

Die japanische Pianistin Yoshiko Furukawa schloss nach ihrem Studium bei Prof. Arnulf von Arnim ihr Konzertexamen bei Prof. Michael Keller an der Musikhoch- schule Münster mit Auszeichnung ab und ergänzte ihre Ausbildung mit dem historischen Hammerflügelspiel bei Prof. Ulrich Beetz. Sie gewann u.a. den 1. Preis beim Int. Klavierwettbewerb Troisdorf 2017, den 4. Preis beim 13. Int. Schubert-Wettbewerb Dortmund 2016 und den 1. Preis des 3. Andrea Baldi- Wettbewerbs 2013. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie in Europa und Japan u.a. mit der Tallinn Sinfonietta und dem Krakau Kammerorchester unter Fabrizio Ventura und Ian Fountain sowie auf dem Emilia Romagna Festival. 

 

Justus Gericks spielt mit einer Natürlichkeit und Persönlichkeit, die Prof. Kirschnereit beeindruckte und erkannte. Beim einem Meisterkurs im September 2015 legte der Pianist den Grundstein für das angehende Klavierstudium. 2001 begann er seine Laufbahn bei Elena und Michail Markov. Während dieser Zeit gewann er zahlreiche 1. Preise beim westfälischen Klavierwettbewerb „van Bremen“ und Jugend musiziert. 2008 wurde er mit dem „Schumer Preis“ und einem Sonderpreis des Internationalen Klavierwettbewerbs für junge Musiker in Enschede ausgezeichnet. Seit 2017 studiert Justus Gericks an der Musikhochschule Münster bei Prof. Peter von Wienhardt. 

 

 

 

 

Konsonanz Ensemble

 

 

 

 

Das Konsonanz Quartett oder Quintett oder Ensemble ist eine Kammermusikformation um den Cellisten Karl Figueroa Zuniga, Chile und die Geigerin Raisa Ulumbekova, Russland, welches ungewöhnliche internationale Kammermusikprojekte weltweit realisiert. Die Basis bildet ein Streichquartett, welches je nach Projekt mit den notwendigen Musikern bis hin zu einem vollen Orchester erweitert wird. Flexibilität und Texttreue sind das Credo dieser Formation, welches in der Lage ist, auch Auffürhungen von unbekannten Werken meisterhaft umzusetzen.

 

 

 

 

 

Minetti Quartett

 

 

 

 

Zu seinem 15-Jahr-Jubiläum präsentierte sich das österreichische Minetti Quartett in der Saison 2017/18 erstmals in einem selbst gestalteten Konzert-Zyklus auf Wiens neuester Bühne, dem MuTh im Wiener Augarten. Der Zyklus findet 2018/19 seine Fortsetzung und festigt so die musikalischen Wurzeln des Ensembles in seiner Heimatstadt Wien. Konzertreisen nach Spanien, Frankreich, Deutschland, Schweden, in die Schweiz und USA, sowie eine neue CD- Einspielung mit Musik des 20. Jahrhunderts sind die Glanzpunkte der laufenden Saison.

 

Der Name „Minetti Quartett“ bezieht sich auf ein Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernhard, der in Ohlsdorf im Salzkammergut lebte, wo auch die beiden Geigerinnen des Quartetts aufwuchsen.

 

Seit seiner Nominierung für den „Rising Stars“ Zyklus der „European Concert Hall Organization“ 2008/09 konzertiert das Minetti Quartett wiederholt in den renommiertesten Konzertsälen in Wien, Berlin, Köln, Amsterdam, Barcelona, Stockholm, Brüssel, London etc. Einladungen zu berühmten Kammermusikfestivals führten das Quartett auch nach Nord-, Mittel- und Südamerika, nach Australien, Japan und China.

 

Kammermusikpartner sind u. a. Fazil Say, Till Fellner, Jörg Widmann, Paul Meyer, Martin Fröst, Sharon Kam, Thomas Riebl, István Vardai, Camille Thomas, Alois Posch, Solisten der Wiener und Berliner Philharmoniker und das Mandelring Quartett. Solistisch trat das Quartett mit dem Brucknerorchester Linz und dem RSO-Wien auf.

Das Minetti Quartett ist Gewinner zahlreicher internationaler Kammermusik- Wettbewerbe und erhielt auch den österreichischen „Großer Gradus ad Parnassum Preis“, das Staatstipendium des österreichischen Bundesministeri- ums sowie das Karajan-Stipendium.

 

Die Österreichische Nationalbank stellt dem Quartett zwei Violinen von G. B. Guadagnini („Mantegazza“ 1774 und die „ex Meinel“, 1770-1775) und ein Violoncello von G. Tononi (Bologna, 1681) leihweise zur Verfügung. Milan Milojicic spielt auf einer Viola von Bernd Hiller (2009). 

 

 

 

 

 

         Benedict Klöckner

 

 

 

 

 

 

Benedict Kloeckner, geboren 1989, zählt zu den herausragenden Begabungen der neuen Solistengeneration. Er konzertiert weltweit als Solist mit renommierten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radiophilharmonie, dem MDR Radio Sinfonieorchester, dem NDR Radio Sinfonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie, dem Russischen und Polnischen Staatsorchester, der Kremerata Baltica sowie dem Arcos Chamber Orchestra New York. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher, Michael Sanderling und Sir Simon Rattle.

 

Benedict Kloeckner gastiert in Konzerthallen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall New York, dem Kennedy Center Washington, der Symphony Hall Chicago, dem Arts Center Seoul, dem Musikverein Wien, dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich, dem Gasteig in München, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Rudolfinum Prag, dem Athenäum Bukarest, der Barbican, Cadogen, und Wigmore Hall London. Er ist gern gesehener Gast bei Festivals in aller Welt.

 

Der junge Cellist ist Preisträger und Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Rundfunkwettbewerb der European Broadcasting Union (EBU) in Bratislava, des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, des Verbier Festivals und der Manhattan International Music Competiti- on New York. Darüber hinaus wurde er 2008 mit dem Europäischen Kulturför- derpreis der Stiftung „Pro Europa“ wie auch 2006 mit dem Kulturförderpreis des Landes Rheinland Pfalz ausgezeichnet. Er ist langjähriger Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Oscar und Vera Ritter Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.

 

In der Saison 2019/2020 spielt er das Dvorak-Konzert, Beethovens Tripelkon- zert sowie einen kompletten Bach-Suiten-Zyklus in Washington, Berlin und den Niederlanden. Mit Konzerten im Teatro Colón Buenes Aires, São Paolo und Montevideo wird er außerdem auf Südamerika-Tournee gehen.

Als Gewinner des 17. Instrumentenwettbewerbs der Stiftung Musikleben wurde ihm ein Violoncello von Francesco Rugeri (1680) zugesprochen.

 

 

 

 

 

ATOS Trio

 

 

 

 

 

Drei Stimmen, ein Klang: Es ist diese absolut perfekte Einheit in Phrasierung, Klang,

Gefühl und Interpretation, die das ATOS Trio von allen anderen unterscheidet.

(Detroit Free Press, USA).

 

Thomas Hoppe, Annette von Hehn und Stefan Heinemeyer erobern gemeinsam seit 2003 weltweit die großen Konzertreihen. Rund um den Globus wird das ATOS Trio vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert. Vom Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award, dem maßgeblichen US-amerikanischen Preis für die Gattung, bis zur exklusiven Auszeichnung als New Generation Artists durch die BBC. Von der Carnegie Hall über die großen Festivals bis Ozeanien. Mit Preisen von Melbourne über Graz nach London.

 

Das ATOS Trio geht in Ausdruck und Dynamik an die Grenzen. Und mit seinem unerhört warmen, homogenen, singulär expressiven Trio-Klang oft weit über das Gewohnte, Gehörte, Erwartete hinaus.

 

Auf Festivals wie City of London, Cheltenham, Budapest Spring und Bemus Festival Belgrad. In der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amster- dam, dem Teatro Colón in Buenos Aires und der Berliner Philharmonie. Beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Festspie- len Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

 

Auf begeistert aufgenommenen CD-Einspielungen der Klassik und Romantik (Beethoven, Brahms, Schubert, Schumann, Mendelssohn). Auf der Furore machenden Erforschung Heinrich von Herzogenbergs und Josef Suks und jüngst auf der Feier französischer, russischer, tschechischer und 'Wiener' Musik (The French Album, The Russian Album, The Czech Album, The Vienna Album). 2019 werden vom Label der Londoner Wigmore Hall zwei Doppelalben mit sämtlichen Klaviertrios von Beethoven veröffentlicht, aufgenommen in den zahlreichen Wigmore-Konzerten des ATOS Trios.

„...one of the elite piano trios playing before the public today.“

(The Washington Post, USA) 

 

 

 

 

 

Bartholdy Quintett

 

 

 

 

 

Ulf Schneider (Violine) wurde als Mitglied des Trios Jean Paul bei den Kammer- musikwettbewerben in Osaka (1993) und Melbourne (1995) jeweils mit dem 1. Preis ausgezeichnet und ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Geigerin Anke Dill ist Professorin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Der Bratscher Volker Jacobsen studierte bei seiner Quintettpartnerin Barbara Westphal, gründete das international renommierte Artemis Quartett, dem er bis 2007 angehörte und bekleidet eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Barbara Westphal studierte bei Itzhak Perlman und ist Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs. Sie ist Professorin für Viola an der Musikhochschule Lübeck. Der Cellist Gustav Rivinius wurde als bisher einziger deutscher Musiker mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau ausgezeichnet und hat eine Professur an der Hochschule für Musik Saar inne.

 

Im Mendelssohnjahr 2009 entstand bei einem gemeinsamen Konzert der fünf prominenten Musiker der Wunsch, ein Streichquintett in fester Besetzung zu gründen.

Üblicherweise werden Gäste von einzelnen Streichquartetten eingeladen, die dann punktuell zusammen musizieren, feste Formationen führen im Konzertleben eher ein Schattendasein. Zudem stellte sich bei Durchsicht der Literatur heraus, dass es außer dem bereits bekannten Repertoire wahre Perlen herausragend schöner Werke gibt, die so gut wie nie in Konzerten zu erleben sind.

 

Dieses zu ändern, haben sich die fünf Künstler, die sich bereits über viele Jahre kennen, auf die Fahne geschrieben. Der Vorteil liegt auf der Hand: die langjährige kammermusikalische Erfahrung der einzelnen Mitglieder fließt in die gemeinsame, kontinuierliche und intensive Arbeit ein und ermöglicht so Interpretationen größter Homogenität und Virtuosität.

 

Zusätzlich eint die Musiker des Bartholdy Quintetts die Lust auf Neues. Sie wollen einen eigenen Beitrag zur Entstehung Neuer Musik leisten und sie so dem Publikum nahe bringen. Daher hat das Quintett 2010 einen Kompositions- auftrag an den jungen Lübecker Komponisten Robert Krampe vergeben, die im April 2011 ihre Uraufführung erlebte und im Mai beim Münchner Debüt-Konzert in der Allerheiligen-Hofkirche dem Publikum vorgestellt wurde. 

 

 

 

 

 

Tatjana Ruhland

 

 

 

 

 

Als „Paganini der Flöte“ wurde OPUS KLASSIK-Preisträgerin Tatjana Ruhland einmal von einem Kritiker beschrieben, und im Dezember 2018 nannte sie der Tagesspiegel anlässlich von Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ mit den Berliner Philharmonikern „einen fabelhaften Faun“ und resümierte: „Schon für die ersten Takte ist der Jubel am Ende verdient“. Im Fono Forum hieß es über eine ihrer CDs, Ruhland könne „alles ausspielen: Virtuosität, Übergänge, Kontraste“. Nach ihrer Einspielung von Flötenwerken Carl Reineckes beschri ben die Rezensenten Tatjana Ruhland als „Spitzenklasse ihrer Zunft“ und „virtuose und volatile Flötistin“ mit „warmem Ton voller Gestaltungsintensität.“ Diese Aufnahme, von der Zeitschrift Crescendo als „leidenschaftliche Liebeserklärung“ gewürdigt, wurde 2018 mit dem OPUS KLASSIK als Konzerteinspielung des Jahres ausgezeichnet.

 

Ihre musikalische Kompetenz und inspirierende Bühnenpräsenz setzt Tatjana Ruhland, die spätestens seit ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall zu den profiliertesten Vertreterinnen ihres Instruments zählt, für durchdachte Programme und anspruchsvolle Projekte ein. In den letzten Jahren ist die Flötistin u.a. bei so namhaften Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Prager Frühling und dem Festival de Radio France aufgetreten. Sie spielte darüber hinaus im Orchester der Bayreuther Festspiele unter Christian Thielemann. Weitere Konzertreisen führten sie zu Solokonzerten u.a. nach Belgien, Italien, Japan, Taiwan, Brasilien, Argentinien und in die USA. Als Solo- Flötistin des SWR Symphonieorchesters und als regelmäßiger Gast weiterer Rundfunkorchester trat sie u.a. in der Suntory Hall Tokio, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Royal Albert Hall, der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Musikverein und Konzerthaus Wien sowie der Tonhalle Zürich auf.

 

Tatjana Ruhland musizierte als Solistin mit bedeutenden Klangkörpern und bei Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, dem Lucerne Festival und den Londoner „Proms“ sowie als kammermusikalische Partnerin mit Hilary Hahn, Emmanuel Pahud, Matthias Goerne, Christine Schäfer und Matthias Höfs. 

 

 

 

 

 

Eliot Quartett

 

 

 

 

 

Ihre Aufführung von Beethoven’s Op. 132, vor allem des perfekt duchgehaltenen und berührenden langsamen Satzes, war eine der überzeugendsten, die ich gehört habe.“ - Alfred Brendel.


Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt zu den vielverspre- chendsten Streichquartetten der neuen Generation.

 

Das international besetzte Ensemble gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. So erhielt es den 2. Preis beim Mozart- wettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis bei der Melbourne International Music Competition, sowie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs.

 

In der kommenden Spielzeit freut sich das Quartett unter anderem auf ein Gastspiel beim Bachfest Leipzig sowie auf einen gemeinsamen Auftritt mit Alfred Brendel bei der Schubertiade in Schwarzenberg.


Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ. 

 

 

 

 

 

Lea Maria Löffler

 

 

 

 

 

Die 21-jährige Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe bereits im Alter von 5 Jahren. Zunächst studierte sie in der Frühförderklasse der HfM Würzburg und im Jungstudierenden-Institut der HfM Detmold, das sie seitdem als Studium bei Prof. Godelieve Schrama fortsetzt.

 

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet.

 

2010 gab Lea Maria ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern und den Bergischen Symphonikern. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester.


Soloauftritte und Konzertreisen führten sie zu den verschiedensten Konzertsälen im In- und Ausland. Mehrere CDs zeugen von ihrer künstlerischen Arbeit. 

 

 

 

 

 

EmBRASSment

 

 

 

 

 

Als sich im Jahre 2000 fünf ambitionierte Leipziger Musikstudenten zu einem noch namenlosen Blechbläserquintett zusammenschlossen, ahnte wohl keiner von ihnen, dass dieses Ensemble heute einen wesentlichen Teil ihres Berufslebens ausmachen sollte! Ursprünglich waren es die Freude am interaktiven kammermusikalischen Musizieren, die Selbstbestimmtheit in Programmwahl und Interpretation sowie auch die solistische Herausforderung jedes Einzelnen, die den Musikern eine erfrischende Abwechslung zum Orchesterspiel bot.

 

Nach ersten erfolgreichen Sommertourneen konnte das Ensemble unter dem Namen „emBRASSment“ (der übrigens trotz englisch-französischer Provenienz einfach deutsch ausgesprochen werden darf!) bald bundesweit ein stetig anwachsendes, begeistertes Publikum musikalisch „umarmen“ und ist heute aus vielen Veranstaltungsreihen nicht mehr wegzudenken.

 

Das breit gefächerte Repertoire von emBRASSment umfasst sowohl einschlägige Originalkompositionen für Blechbläserquintett als auch Arrangements von Werken aller Epochen. Dabei werden von Monteverdi bis Bernstein, vom Kirchenchoral bis zum ABBA-Hit auch stilistisch nahezu alle Genres abgedeckt.

 

Eine charmante sowie informative, unterhaltsame aber immer angemessene Moderation gehört ebenso selbstverständlich zum Markenzeichen des Ensembles wie stilsichere Interpretationen und hohe technische Vervollkomm- nung auf musikalischem Gebiet.

Von emBRASSment sind mittlerweile fünf Tonträger erschienen, auf denen die Bandbreite des Repertoires und die musikalische Souveränität des Quintetts eindrucksvoll dokumentiert sind: Von der 2006 eingespielten Platte „Delikatessen“ über „Auszüge“ (2009), „Unerschöpflich“ (2011) und der Veröffentlichung „Nordbetont“ (2013) bis zur jüngsten Erscheinung „emBRASSment 5.00“ durchschreitet der Zuhörer einen ganzen musikalischen Kosmos im edlen Blechbläsergewand.

 

 

 

 

 

 

qunst.quintett

 

 

 

 

 

 

„Wenn spielerische Fähigkeit sich mit künstlerischer Empfindsamkeit kombiniert, kommt großartige Musik heraus. (...) Fünf junge Musiker - keiner älter als 23 - spielen seit ihrer Schulzeit gemeinsam im "qunst.quintett", einem Bläserquintett, das man nach renommierten Preisen zu den Spitzenensembles zählen darf.“ - onetz

 

Das qunst.quintett ist ein Bläserquintett, dessen Grundstein die Mitglieder bereits in jungen Jahren im Landesjugendorchester Baden-Württemberg legten.

Direkt nach seiner Gründung gewann das Ensemble 2011 beim Wettbewerb Jugend musiziert einen 1. Preis auf Bundesebene. Im Anschluss daran wurden die fünf Musiker für drei Jahre von der Jürgen-Ponto-Stiftung gefördert.

 

Im März 2016 wurde das qunst.quintett beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium und der Aufnahme in die 61. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) ausgezeichnet.

 

Seit November 2016 ist das Ensemble außerdem Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Beim 9th Osaka International Chamber Music Competition im Mai 2017 gewann das Ensemble einen dritten Preis.

 

Neben der regen kammermusikalischen Konzerttätigkeit, ergänzt durch Rund- funkmitschnitte von BR und NDR, wirken bzw. wirkten alle Mitglieder in deutschen Orchestern als Solobläser oder Akademisten. So vereint sie bei ihrem Zusammenspiel einerseits ihre Freundschaft auf und neben der Bühne ebenso wie ihre große Liebe zur Kammermusik. Der Ensemblename qunst.quintett beruht auf der Wortschöpfung "qunst", dessen q den Zusammenhang zwischen der Kunstform Musik und dem Quintett beschreiben soll. 

 

 

 

 

 

Trio Tonkunst

 

 

 

 

 

 

Das Trio Tonkunst vereint seit 5 Jahren mit Koh Gabriel Kameda, Elisabeth Fürniss und Peter von Wienhardt drei deutsche Spitzenkünstler der Universität Münster von internationalem Rang zu einem der spannendsten Klaviertrios der internationalen Konzertszene. Als Solisten seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich auf den großen Bühnen in Europa, Amerika und Asien zu Hause, verbindet diese Künstler die Freude am Trio-Spiel.

 

Neben den klassischen, traditionellen Werken widmen sie sich vor allem um Werke aus Sinfonischer-, Popular-und Filmmusik, die eigens für das Trio arrangiert werden wie z.B.: Mussorky's Bilder einer Ausstellung oder auch die Hollywood Suite, die so ziemlich jede berühmte Filmmelodie kontrapunktisch vereint. Mit diesem eigenen Repertoire sprengen sie die Grenzen des klassischen Klaviertrios und begeistern das Publikum auf höchstem Niveau. 

 

Koh Gabreil Kameda gehört zu den großen Violinisten der Gegenwart. Sir James Galway nannte ihn „einen der bedeutendsten Violinisten seiner Generation“. In über 30 Jahren führten ihn seine Konzerte durch die bedeutendsten Konzertsäle Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas. Von 2005 – 2009 lehrte er an der Zürcher Hochschule der Künste, danach an der Hochschule für Musik Detmold und ist seit 2019 an der Universität Münster tätig. Kameda spielt auf einer Violine von Antonius Stradivarius, Cremona, aus dem Jahre 1727. 

 

Elisabeth Fürniss ist eine der kreativsten und vielseitigsten Cellistinnen Deutschlands. Ihre amerikanisch-jüdische Abstammung in einer Hamburger Musikerfamilie hat sie ge- prägt und sie veranlasst, ihr Studium in Los Angeles bei dem Ungarn Gabor Rejto und in London bei William Pleeth zu absolvieren. Sie ist Mitglied im Sinfonieor- chester und unterrichtet an der Musikhochschule Münster. Sie hat innovative Arbeit in der Installation des Fachs Applied Music Psychology geleistet und in diesem Zusammenhang einen Film für das ZDF zum Thema Lampenfieber gedreht. 

 

 

 

 

 

Voces8

 

 

 

 

 

„Wir atmen gemeinsam“, erklären die drei Sängerinnen und fünf Sänger von Voces 8 ihre erstaunlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Das überaus erfolgreiche britische Vokal-Ensemble beherrscht das ernste Fach ebenso wie das unter- haltsame und begeistert mit seiner Kombination aus musikalischem Können und klanglichem Reiz.

 

In einer gleichwohl unkonventionellen wie mitreißenden Bühnen-Performance präsentieren die Londoner Stimmkünstler ihr A-Capella-Repertoire, das einen musikalischen Bogen spannt von der Vokalpolyphonie der Renais- sance bis zu den Klängen der Jetzt-Zeit. Das ist ein Mal tief ernst, dann wieder witzig und ausgelassen, aber stets gesanglich perfekt und mit einer feinsinnigen Klangästhetik verwoben.